Heinrich Eberhard Schütz von Holtzhausen 1595, Kleestadt
Standort
Gebäude / Areal
Kleestadt, Evangelische Pfarrkirche
Angaben zum Standort
Die gefertigte Platte steht heute an der Mauer gegenüber dem Haupteingang der Kirche und wird fast ganz von einem Dornenstrauch verdeckt.
Heutiger Aufbewahrungsort
Merkmale
Datierung
1595
Typ
Material
Erhaltung
erhalten
Größe
72 x 140 cm (B x H)
Größe der Buchstaben
3 cm
Beschreibung
Ursprünglich war in den vier Ecken der Platte je ein Wappen vorhanden, doch ist das Wappen in der linken unteren Ecke offenbar abgeschlagen und die Fläche dann überputzt worden. Die Platte zeigt sehr starke Abwitterungsschäden, durch die das Wappen in der oberen linken Ecke und die Wappen des Medaillons kaum noch zu erkennen und die Texte ganz oder teilweise unlesbar geworden sind.
In der Mitte des Feldes ist ein Rundmedaillon mit zwei Wappen unter einem Helm mit Helmzier angebracht. Auf dem Rand des Medaillons läuft eine nicht mehr lesbare Inschrift um. Darunter befindet sich eine Rechtecktafel mit der Grabinschrift.
In der Mitte des Feldes ist ein Rundmedaillon mit zwei Wappen unter einem Helm mit Helmzier angebracht. Auf dem Rand des Medaillons läuft eine nicht mehr lesbare Inschrift um. Darunter befindet sich eine Rechtecktafel mit der Grabinschrift.
Geschlecht, Alter, Familienstand
Stand
Enthaltene Wappen
Schütz von Holtzhausen;
Babenhausen;
Schütz von Holtzhausen, (verloren)
Dargestellte Personen
Heinrich Eberhard Schütz von Holtzhausen.
Nach den Wappen und dem noch lesbaren Text zu schließen, gehört die Platte zu einem Nachkommen aus der Ehe des Philipp Eckart Schütz von Holtzhausen mit Anna Maria von Babenhausen.2) Dieser Ehe entstammte als einziges Kind der 1595 im Alter von vier Jahren verstorbene Heinrich Eberhard,3) um dessen Grabplatte es sich folglich handeln muß. Sie gleicht in der Gestaltung im wesentlichen den Platten für seine Mutter und deren Vater Wolff von Babenhausen,4) doch zeigt sie zwei Unterschiede, die sich durch den frühen Tod Heinrich Eberhards erklären. Während die Platten für Anna Maria und Wolff im Rundmedaillon zwei Vollwappen zeigen, trägt diese Platte im Medaillon zwei Wappen unter einem Helm mit der Helmzier des Wappens Schütz von Holtzhausen. Die nur noch undeutlich erkennbaren Wappen haben offenbar die Elternwappen wiederholt. Außerdem sind die Abmessungen der Platte deutlich geringer als bei den beiden Erwachsenen.
Inschrift
Umschrift
A[(N)NO. . . / . . . / . . . / . . . / . . . S]CHVTZEN VO(N) / HOLTZ[HAVSEN. . .] DER EDLE(N) V(N)D / TV[GENTSAMEN . . .] ANNA / [ . . .] GEBORNE VO(N) / [. . . / . . .] VMB / [. . .] ALLEN / [. . . / . . .]
Schrift
Nachweise
Fußnoten
Bearbeitung
Die Inschriften der Stadt Darmstadt und der Landkreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau. Gesammelt und bearbeitet von Sebastian Scholz (Die Deutschen Inschriften 49), 1999, S. 187 f., Nr. 279.
Indizes
Sachbegriffe
Wappen
Siehe auch
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Orte
Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Erschließung: Die Rechte liegen bei den Urhebern, vgl. die Angaben im Abschnitt „Bearbeitung“
Abbildung(en): siehe die Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heinrich Eberhard Schütz von Holtzhausen 1595, Kleestadt“, in: Grabdenkmäler <https://lagis.hessen.de/de/personen/grabdenkmaeler/alle-eintraege/101_heinrich-eberhard-schuetz-von-holtzhausen-1595-kleestadt> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/gdm/101