Frankfurt, Schervier Franziskanerinnen

Die Lage von Frankfurt, Schervier Franziskanerinnen im Orthofoto
Basisdaten
In Frankfurt baut die Aachener Kongregation der Armen-Schwestern vom heiligen Franziskus noch zu Lebzeiten von Franziska Schervier, der Gründerin des Ordens, eine erste Niederlassung 1875 in der Langen Straße auf, der weitere folgen. Ziele und Aufgaben der Schwestern sind die Armen- und Krankenversorgung gemäß der franziskanischen Tradition.
Orden
Armen Schwestern vom hl. Franziskus (Schervier Schwestern)
Ordensprovinz
Generalat Aachen
Heutige Diözesanzugehörigkeit
Bistum Limburg
Typ
Frauenkloster
Territorium
- vgl. Frankfurt
Benennung der Institution in den Quellen
Schervier Franziskanerinnen
Aachener Franziskanerinnen
Lage
Heute: Franziska Schervier Seniorenzentrum, Lange Straße 10 - 16, 60311 Frankfurt
Geschichte
1875 kommen die ersten Schwestern des franziskanischen Ordens nach Frankfurt. Sie errichten ein Haus zur Versorgung der Armen und zur Krankenpflege. 1881 wird die Einrichtung erweitert durch den Aufbau eines Altersheimes,eines Klosters, dem St. Josefsheim, und 1883 eines Mädchenheimes, um „weibliche Dienstboten vor den Gefahren der Großstadt zu schützen“.
1956 arbeiten hier 80 Schwestern in der ambulanten Krankenpflege und in Ordenseinrichtungen in Frankfurt. In der Langen Straße wird das Provinzialat Frankfurt eingerichtet.
1969 leben im St. Josefsheim 101 Schwestern. Die Schwestern arbeiten ebenfalls im Kolpinghaus, Frankfurt, Lange Straße 26.
Gründungsjahr
1875
Besitz
Niederlassungen
Schervier Franziskanerinnen errichten 1881 ein Altenheim und 1883 ein Heim für gefährdete Dienstmädchen in Frankfurt. 1956 arbeiten sieben Franziskanerinnen in der ambulanten Krankenpflege, in einem Kindergarten und einer Nähschule. Hier engagieren sich 1969 neun Schwestern in einem Altenheim.
In der Mainzer Landstraße 301 liegt das Franziskanerinnenkloster Hl. Kreuz. Es wird am 01.09.1912 gegründet. In der Niederlassung befinden sich eine Krankenambulanz, ein Kindergarten und eine Nähschule. 1936 gehören 14 Schwestern zum Konvent. 1956 arbeiten hier sieben Franziskanerinnen in der ambulanten Krankenpflege und in einem Kindergarten.
In der Görresstraße 44 bauen die Scchwestern 1928 eine Niederlassung auf mit einer Krankenambulanz, einem Kindergarten und einer Nähschule. 1936 engagieren sich sieben Schwestern darüber hinaus in der Armenpflege und in der Pfarrei.
Nachweise
Literatur
- Klaus Schatz. Geschichte des Bistums Limburg, S. 231 und 206
- Bistum Limburg, Schematismus 1969, S. 51 und S. 60
- Handbuch des Bistums Limburg 1956, S. 112, S. 116, S. 117
- Schematismus der Diözese Limburg 1936, S. 96, 97
Indizes
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS (Lageort)
Orte
- Hessische Flurnamen
- Historische Kartenwerke
- Topografie des Nationalsozialismus in Hessen
- Historisches Ortslexikon
- Synagogen in Hessen
- Topografische Karten
- Urkataster+
Personen
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Frankfurt, Schervier Franziskanerinnen“, in: Klöster und Orden <https://lagis.hessen.de/de/orte/kloester-und-orden/alle-eintraege/14522_frankfurt-schervier-franziskanerinnen> (aufgerufen am 22.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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