Engelrod

Dorf · 523 m über NN  
Landkreis
Vogelsbergkreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Dorf

Lagebezug

11 km südwestlich von Lauterbach

Ersterwähnung

1287

Historische Namensformen

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3518703, 5604857
UTM: 32 U 518621 5603055
WGS84: 50.579107° N, 9.263001° O

Statistik

Ortskennziffer

535012040

Flächennutzungsstatistik

  • 1854 (Morgen): 4017, davon 922 Acker, 2024 Wiesen, 739 Wald
  • 1961 (Hektar): 1004, davon 333 Wald (= 33.17 %)

Einwohnerstatistik

  • 1961: 588, davon 549 evangelisch (= 93.37 %), 25 katholisch (= 4.25 %)
  • 1970: 555

Diagramme

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Amt Ulrichstein, Gericht Engelrod (Riedesel Freiherr zu Eisenbach) (zum Umfang des Gerichts s. Mittelpunktfunktion)
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Ulrichstein (zur Herrschaft Riedesel gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Engelrod (zur Herrschaft Riedesel gehörig)
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Herbstein
  • 1825: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Lauterbach (verlegt aus Herbstein)
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Alsfeld
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Lauterbach
  • 1972: Vogelsbergkreis

Altkreis

Lauterbach

Gemeindeentwicklung

Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform der neu gebildeten Gemeinde Lautertal eingegliedert.

Gericht

  • 1806: Gericht Engelrod
  • bis 1821: Patrimonialgericht Engelrod
  • 1821: Landgericht Lauterbach
  • 1853: Landgericht Herbstein
  • 1879: Amtsgericht Herbstein
  • 1968: Amtsgericht Lauterbach

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • (1138-1141): Pfarrei
  • 1506: Sendort

Pfarrzugehörigkeit

Zur Pfarrei gehörten ursprünglich wahrscheinlich Allmenrod und vermutlich Fischborn.

Patronat

Die Patronatsrechte hatte ursprünglich Kloster Hersfeld inne, das sie im an die von Eisenbach ausgab. Seit 1439 kamen sie an die Riedesel von Eisenbach

Bekenntniswechsel

Bereits 1527 wirkte ein lutherischer Prädikant in Engelrod.
Erster evangelischer Pfarrer: Dietrich Alber 1529(?) bis nach 1536

Kirchliche Mittelbehörden

15. Jahrhundert: Archidiakonat St. Johann zu Mainz

Kultur

Schulen

um 1580 besteht eine Schule; Schulmeister: Sebastian Schnell 1584(?)-1590; 1910 Volksschule mit zwei Klassen, Schulhaus von 1902

Wirtschaft

Mittelpunktfunktion

1787 gehörten zum Gericht Engelrod die Orte Allmenrod, Blitzenrod, Dirlammen, Eichelhain, Eichenrod, Engelrod, Frischborn, Hörgenau, Hopfmannsfeld, Lanzenhain, Rebgeshain und Sickendorf.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Engelrod, Vogelsbergkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9816_engelrod> (aufgerufen am 07.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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