Hörderhof

Wüstung · 300 m über NN  
Gemarkung
Blessenbach
Gemeinde
Weinbach
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

10 km südöstlich von Weilburg

Lage und Verkehrslage

1,5 km südöstlich von Blessenbach nördlich der Straße nach Laubuseschbach Flurbezeichnungen Hörderhof, Am Hörterküppel. Nicht identisch mit dem heutigen Hörderhof

Historische Namensformen

  • Hörderhof (1787)
  • Hörder Hof (1819)

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung

  • 1787 wird der Hörderhof zwar schon als Wüstung gekennzeichnet, in der Karte vom Herzogthum Nassau von 1819, 17: Cubach [1 : 20000) ist er jedoch noch eingezeichnet. Im Meßtischblatt von 1905 ist der Siedlungsplatz dann als ehem. Hörterhof eingezeichnet. Nach May, Territorialgeschichte des Oberlahnkreises, S. 250 f. fiel der Hof zwischen 1885/86 und 1905 wüst.
  • Der südwestlich hiervon gelegene, heutige Hörderhof entstand hingegen nach 1955.

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3451792, 5585870
UTM: 32 U 451737 5584076
WGS84: 50.406738° N, 8.32081° O

Statistik

Ortskennziffer

53301901001

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1787: Graf (seit 1791 Fürst) zu Wied-Runkel, Amt oder Herrschaft Runkel

Altkreis

Oberlahnkreis

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit

Im 14. Jahrhundert wahrscheinlich zum Kirchspiel von Blessenbach gehörig

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hörderhof, Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/8891_hoerderhof> (aufgerufen am 07.06.2026)

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