Hörderhof

Die Lage von Hörderhof im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
10 km südöstlich von Weilburg
Lage und Verkehrslage
1,5 km südöstlich von Blessenbach nördlich der Straße nach Laubuseschbach Flurbezeichnungen Hörderhof, Am Hörterküppel. Nicht identisch mit dem heutigen Hörderhof
Historische Namensformen
- Hörderhof (1787)
- Hörder Hof (1819)
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung
- 1787 wird der Hörderhof zwar schon als Wüstung gekennzeichnet, in der Karte vom Herzogthum Nassau von 1819, 17: Cubach [1 : 20000) ist er jedoch noch eingezeichnet. Im Meßtischblatt von 1905 ist der Siedlungsplatz dann als ehem. Hörterhof eingezeichnet. Nach May, Territorialgeschichte des Oberlahnkreises, S. 250 f. fiel der Hof zwischen 1885/86 und 1905 wüst.
- Der südwestlich hiervon gelegene, heutige Hörderhof entstand hingegen nach 1955.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3451792, 5585870
UTM: 32 U 451737 5584076
WGS84: 50.406738° N, 8.32081° O
Statistik
Ortskennziffer
53301901001
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Graf (seit 1791 Fürst) zu Wied-Runkel, Amt oder Herrschaft Runkel
Altkreis
Oberlahnkreis
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
Im 14. Jahrhundert wahrscheinlich zum Kirchspiel von Blessenbach gehörig
Nachweise
Literatur
- Vogel, Beschreibung Nassau, S. 797
- May, Territorialgeschichte des Oberlahnkreises, S. 250 f.
- Kleinfeldt, Kirchenorganisation, S. 174
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hörderhof, Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/8891_hoerderhof> (aufgerufen am 07.06.2026)
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