Oberbischoffen

Die Lage von Oberbischoffen im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
11 km südöstlich von Dillenburg
Lage und Verkehrslage
Im nördlich Bereich der Gemeinde Bischoffen an der Einmündung eines Bachgrundes in das Siegbachtal; Flurname Im Höfchen; Im Anspann
Siedlungsentwicklung
Wüstung zwischen 1356 und 1432. 1588 wird die Feldmark teils von Bischoffen, teils von Übernthal [Dillkreis] aus bestellt
Historische Namensformen
- Obern Biscoffm (1356) (Urkundenbuch Wetzlar III Nr. 62)
- Obern Bischoben (1432)
- Obern Bischoffen (1569)
- Bischoffen, Ober- [Frühere Namensbelege Bischoffen. (Ziffer 2 b)]
- Ober-Bischoffen
Bezeichnung der Siedlung
- wustenong 1432 (Solmser Urkunden 1, Nr. 996)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3460600, 5621250
UTM: 32 U 460541 5619442
WGS84: 50.725432° N, 8.440958° O
Statistik
Ortskennziffer
53200201001
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1356: Zent Altenkirchen
Altkreis
Biedenkopf
Herrschaft
- Im Zuge des solmsischen Teilungsvertrages des Jahres 1432 kommt Oberbischoffen an Graf Johann von Solms (Solmser Urkunden 1 Nr. 996).
Nachweise
Literatur
- Achenbach S. 51-53
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Oberbischoffen, Lahn-Dill-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/8019_oberbischoffen> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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