Sonneborn

Wüstung  
Gemarkung
Waldkappel
Gemeinde
Waldkappel
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

13,5 km südwestlich von Eschwege

Lage und Verkehrslage

Im Tal des Sinnebaches zwischen Waldkappel und Bischhausen gelegen. Flurbezeichnung Im Sinnebach

Ersterwähnung

1096

Siedlungsentwicklung

1369 und 1371 wird "Nydirn Sunneborn" genannt. Es muss aber offen bleiben, ob damals zwei Orte existierten.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • Wüstung (1350)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3563747, 5669795

Statistik

Ortskennziffer

63601215017

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1141: Honer Mark (in pago, qui dicitur Hunether marca, circa fluvium Werraha)

Altkreis

Eschwege

Gericht

Herrschaft

  • Hessen, Landgrafen1350 lässt Joh. von Hundelshausen dem Landgrafen seine Wüstung "zu Sunneborne bei Cappele" auf (Lehenrev.).

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1096 wird Besitz des Klosters Hersfeld am Gut Vierbach bestätigt, zu dem u.a. Sonneborn gehört.
  • 1152 bestätigt Papst Eugen III. dem Benediktinerkloster Bursfelde den namentlich angeführten Besitz u.a. in Sonnenborn.
  • 1369 gelangt Besitz der von Hundelshausen an das Kloster Germerode. 1451 hat das Kloster Germerode noch Recht daran (Germeroder Zinsregister).

Zehntverhältnisse

1141 fügt der Mainzer Erzbischof Markolf der Schenkung an Kloster St. Blasien zu Northeim den Zehnten in Sonneborn hinzu.

Ortsadel

Adlige: 1276 und 1314

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Sonneborn, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6970_sonneborn> (aufgerufen am 10.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/6970