Oberkalbach

Dorf · 385 m über NN  
Gemeinde
Kalbach
Landkreis
Fulda
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Dorf

Lagebezug

17,5 km südlich von Fulda

Ersterwähnung

1167

Siedlungsentwicklung

1928 erfolgt die Eingemeindung von Teilen des aufgelösten Gutsbezirks Forst Niederkalbach.

Historische Namensformen

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3548312, 5585621
UTM: 32 U 548218 5583826
WGS84: 50.404498° N, 9.678521° O

Statistik

Ortskennziffer

631016050

Flächennutzungsstatistik

  • 1885 (Hektar): 1048, davon 324 Acker (= 30.92 %), 475 Wiesen (= 45.32 %), 165 Holzungen (= 15.74 %)
  • 1961 (Hektar): 1314, davon 415 Wald (= 31.58 %)

Einwohnerstatistik

  • 1812: 71 Feuerstellen, 606 Seelen
  • 1885: 723, davon 722 evangelisch (= 99.86 %), 1 katholisch (= 0.14 %)
  • 1961: 592, davon 569 evangelisch (= 96.11 %), 18 katholisch (= 3.04 %)

Diagramme

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1787: Landgrafschaft Hessen, Grafschaft Hanau-Münzenberg, Amt Brandenstein
  • 1806/7-10: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Hanau, Amt Brandenstein (Militärverwaltung)
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Hanau, Distrikt Altengronau
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Fürstentum Hanau, Amt Schwarzenfels
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Landkreis Schlüchtern
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Landkreis Schlüchtern
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda

Altkreis

Schlüchtern

Gemeindeentwicklung

Am 1.8.1972 im Zuge der hessischen Gebietsreform als Ortsteil der Gemeinde Kalbach eingegliedert.

Gericht

  • 1822: Justizamt Steinau / Assistenzamt Schlüchtern
  • 1832: Justizamt Schlüchtern
  • 1867: Amtsgericht Schlüchtern

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1167 nimmt Bischof Herold von Würzburg das Kloster Schlüchtern in seinen Schutz und zählt unter dessen Besitzungen Kalbach auf.

Kirche und Religion

Ortskirchen

  • 1167: Kirche (basilica)

Pfarrzugehörigkeit

1167 Filialkirche von Ramholz, 1501 als Pfarrkirche belegt.

Patronat

1501 hatte der Abt von Schlüchtern das Patronatsrecht inne.

Diakonische Einrichtungen

1945-1955 Diakoniestation (Landeskirchliches Archiv Kassel, Findbuch G 2.6. Kurhessisches Diakonissenhaus)

Bekenntniswechsel

Erster evangelischer Pfarrer: Valentin Kolb um 1549
Reformierter Bekenntniswechsel
Seit 1818 unierte Pfarrei.

Kultur

Schulen

1910 Volksschule mit zwei Klassen

Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Oberkalbach, Fulda“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6593_oberkalbach> (aufgerufen am 07.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/6593