Napbach
Wüstung · 265 m über NN
Gemarkung
Germerode Gemeinde
Meißner Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Napbach im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
9,5 km westlich von Eschwege gelegen
Lage und Verkehrslage
Wüst im Gericht Bilstein, 2,2 km südöstlich der Ortsmitte von Germerode vermutet; Flurbezeichnungen "Im Untersten Nappbach" und "Am Nappbach"
Ersterwähnung
1096
Vorbemerkung Historische Namensformen
Abgesehen von 1213 betreffen die sonstigen Erwähnungen nur den Bach.
Historische Namensformen
- Nabbah, usque in (1096) [Kopialbuch Mitte 12. Jahrhundert Urkundenbuch der Reichsabtei Hersfeld 1,1, S. 203-204, Nr. 115]
- Nabbach (1213) [Schreibweise nach Archivregest des Originals HStAM Bestand Urk. 57 Nr. 138; aus Kopiar Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 342, Nr. 875 mit Nappach]
- Nappache, imme (1451) [Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 302]
- Nappach (1492) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 510, Nr. 1303]
- Nappach (1511) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 528, Nr. 1345]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3564507, 5672056
UTM: 32 U 564548 5670227
WGS84: 51.179816° N, 9.923473° O
Statistik
Ortskennziffer
63600803007
Verfassung
Altkreis
Eschwege
Gericht
- Bilstein
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1096 wird Besitz des Klosters Hersfeld am Gut Vierbach bestätigt, zu dem u.a. Sonneborn gehört.
- Das Kloster Germerode erhält 1213 Güter vom hersfeldischen Kloster Petersberg zu Nappach, Brachbach und Goldbach.
Nachweise
Literatur
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Napbach, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6504_napbach> (aufgerufen am 31.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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