Kleinlüder

Die Lage von Kleinlüder im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Dorf
Lagebezug
11,5 km westlich von Fulda
Ersterwähnung
1574
Siedlungsentwicklung
1928 erfolgt die Eingemeindung von Teilen des aufgelösten Gutsbezirks Forst Großenlüder.
Historische Namensformen
- Klein-Lüder
- Lüder, Klein-
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3536743, 5601521
UTM: 32 U 536654 5599720
WGS84: 50.548264° N, 9.517355° O
Statistik
Ortskennziffer
631011030
Frühere Ortskennziffer
63101103010
Flächennutzungsstatistik
- 1885 (Hektar): 585, davon 315 Acker (= 53.85 %), 103 Wiesen (= 17.61 %), 109 Holzungen (= 18.63 %)
- 1961 (Hektar): 1121, davon 764 Wald (= 68.15 %)
Einwohnerstatistik
- 1812: 72 Feuerstellen, 482 Seelen
- 1885: 592, davon 0 evangelisch, 592 katholisch (= 100.00 %)
- 1961: 848, davon 22 evangelisch (= 2.59 %), 819 katholisch (= 96.58 %)
- 1970: 881
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Fürstabtei Fulda, Gericht Lüder (Domkapitel zu Fulda)
- 1803-1806: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Fürstentum Fulda, Amt Großenlüder
- 1806-1810: Kaiserreich Frankreich, Fürstentum Fulda (Militärverwaltung)
- 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Großenlüder
- 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Amt Großenlüder
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Fulda
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Fulda
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Fulda, Kreis Fulda
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Fulda
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Fulda
Altkreis
Fulda
Gemeindeentwicklung
1.3.1961: Umgemeindung der Wohnplätze Hessenmühle, Kleinheiligkreuz und Schlagberg (25 Einw.) von der Gemeinde Giesel
Am 31.12.1971 im Zuge der hessischen Gebietsreform als Ortsteil der Gemeinde Großenlüder eingegliedert.
Gericht
- (Großen-)Lüder
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Dorf des fuldischen Gerichts Lüder
Kirche und Religion
Ortskirchen
- Kapelle im Mittelalter vorhanden
Patrozinien
- Johannes Baptista (der Täufer) [1656]
Pfarrzugehörigkeit
1656 und 1812 Tochterkirche von Großenlüder
Bekenntniswechsel
Trotz großer Anhängerschaft innerhalb der Bevölkerung konnte sich die Reformation in der Fürstabtei Fulda nicht durchsetzen. Der Ort blieb katholisch.
Kultur
Schulen
1910 Volksschule mit zwei Stellen
Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)
Nachweise
Literatur
- Leinweber, Hochstift Fulda, S. 89
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 312
Siehe auch
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Orte
Personen
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kleinlüder, Fulda“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/6200_kleinlueder> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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