Glashütte

Die Lage von Glashütte im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
21 km westsüdwestlich von Eschwege gelegen
Lage und Verkehrslage
2 km westsüdwestlich der Ortsmitte von Schemmern gelegen In der Flur "Im Ballrod" liegt die Stelle einer frühneuzeitlichen Glashütte. Vor Ort wurden aber keine Spuren der zu vermutenden mittelalterlichen Wüstung Ballenrode festgestellt, nach der die Flur vermutlich benannt ist (s. d.). Gemäß K. Sippel befinden sich im Wiesengelände zwei flache Erhebungen, die wohl Ofenschutthalden darstellen. Zudem lagen im vorbeifließenden Bach die typischen verglasten Tonbrocken von Öfen und Häfen.
Ersterwähnung
1500
Siedlungsentwicklung
Eine Glashütte "'im Ballrode" wurde um 1500 in Amtsrechnungen erwähnt. Laut Sippel handelte es sich dabei wohl um den Betrieb, der nun an der besagten Stelle nachgewiesen werden konnte.
Bezeichnung der Siedlung
- Glashütte
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3555130, 5663930
UTM: 32 U 555034 5662104
WGS84: 51.107776° N, 9.786128° O
Statistik
Ortskennziffer
63601213011
Verfassung
Altkreis
Eschwege
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Glashütte, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5816_glashuette> (aufgerufen am 25.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/5816