Geisenrod

Wüstung · 338 m über NN  
Gemarkung
Hasselbach
Gemeinde
Waldkappel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

20 km südsüdwestlich von Witzenhausen gelegen

Lage und Verkehrslage

1 km westlich von Hasselbach und 7 km südöstlich von Hessisch Lichtenauin dem von Hasselbach nach Reichenbach ziehenden Grunde gelegen Flurname: "Gisserod" (exakt: "Im Giesserod" und "Auf dem Giesserod") Im letztgenannten Flurteil wird die Wüstung angeführt (hier mittig lokalisiert).

Ersterwähnung

1273

Letzterwähnung

1571

Siedlungsentwicklung

Vermutlich von einem Giso (von Reichenbach) gegründet 1454: 3 Huben genannt, von Hasselbach aus bewirtschaftet

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (1273)
  • wüst (1454)
  • Dorf (1538)
  • wüst (1564)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3557348, 5670326
UTM: 32 U 557251 5668497
WGS84: 51.165045° N, 9.818812° O

Statistik

Ortskennziffer

63601207001

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1383/87: Amt Reichenbach
  • 1454: Landgrafschaft Hessen, Amt Lichtenau

Altkreis

Witzenhausen

Gericht

Herrschaft

  • Hessen, Landgrafen 1273: Die Grafen von Bilstein verkaufen ihre Stift Kappeler Lehnsrechte zu Geisenrod an den Deutschen Orden Reichenbach unter vorheriger Verzichtleistung des Stiftes Kappel.
  • Hessen, Landgrafen 1454: Geisenrod im landgräflichen Besitz
  • 1538: Landgraf Philipp belehnt die von Hundelshausen mit dem Geisenrod; folgend Reverse bis 1822.

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Geisenrod, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5781_geisenrod> (aufgerufen am 02.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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