Geilenthal

Die Lage von Geilenthal im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
12 km westsüdwestlich von Eschwege gelegen
Lage und Verkehrslage
Wüst im Gericht Bischhausen rechts der Wehre unterhalb Waldkappel gelegen , dort gibt es 1,5 km ostnordöstlich der Stadtmitte die Flur "Im Gelltal" und "Am Gelltalsberge"
Ersterwähnung
1141
Letzterwähnung
1441
Siedlungsentwicklung
1441 hieß es "unter dem Gelntal hin" .
Vorbemerkung Historische Namensformen
In der Literatur (u.a. Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 167) wurde die Wüstung Gertenthal bei Datterode gesucht. Vgl. 850 Jahre Datterode, S. 239
Historische Namensformen
- Geilendale, in (1141) [verunechtet 13. Jh., Kop. 16. Jh., UB Mainz 2,1, S. 45-53, Nr. 28]
- Gertentale, in (1188) [Transsumpt 1505 MGH DD F I. 4, Appelt, S. 252-253, Nr. 972; Digitalisat]
- Gelntal (1441) [Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, 1253]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3562983, 5668446
UTM: 32 U 562589 5666434
WGS84: 51.145935° N, 9.894786° O
Statistik
Ortskennziffer
63601215006
Verfassung
Altkreis
Eschwege
Gericht
Herrschaft
- 1188 verleiht Kaiser Friedrich I. der Kapelle in seiner Burg Boyneburg zum Unterhalt eines Priesters den Anteil eines vom Landgrafen Ludwig von Thüringen erworbenen Gutes u.a. Geilental, das als Zubehör zum Dorf Datterode gerechnet wird. Dieses hat der Kaiser zum Zeitpunkt der Weihe der Kapelle inne, frei von aller Vogtei unter seiner alleiniger kaiserlicher Schirmgewalt.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Graf Siegfried von Boyneburg schenkte 1141 dem Stift Northeim "prediolum in Geilendale".
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Geilenthal, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5780_geilenthal> (aufgerufen am 03.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/5780