Geilenthal

Wüstung · 259 m über NN  
Gemarkung
Waldkappel
Gemeinde
Waldkappel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

12 km westsüdwestlich von Eschwege gelegen

Lage und Verkehrslage

Wüst im Gericht Bischhausen rechts der Wehre unterhalb Waldkappel gelegen , dort gibt es 1,5 km ostnordöstlich der Stadtmitte die Flur "Im Gelltal" und "Am Gelltalsberge"

Ersterwähnung

1141

Letzterwähnung

1441

Siedlungsentwicklung

1441 hieß es "unter dem Gelntal hin" .

Vorbemerkung Historische Namensformen

In der Literatur (u.a. Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 167) wurde die Wüstung Gertenthal bei Datterode gesucht. Vgl. 850 Jahre Datterode, S. 239

Historische Namensformen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3562983, 5668446
UTM: 32 U 562589 5666434
WGS84: 51.145935° N, 9.894786° O

Statistik

Ortskennziffer

63601215006

Verfassung

Altkreis

Eschwege

Gericht

Herrschaft

  • 1188 verleiht Kaiser Friedrich I. der Kapelle in seiner Burg Boyneburg zum Unterhalt eines Priesters den Anteil eines vom Landgrafen Ludwig von Thüringen erworbenen Gutes u.a. Geilental, das als Zubehör zum Dorf Datterode gerechnet wird. Dieses hat der Kaiser zum Zeitpunkt der Weihe der Kapelle inne, frei von aller Vogtei unter seiner alleiniger kaiserlicher Schirmgewalt.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Graf Siegfried von Boyneburg schenkte 1141 dem Stift Northeim "prediolum in Geilendale".

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Geilenthal, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5780_geilenthal> (aufgerufen am 03.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/5780