
Die Lage von Friedrichsrode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
18 km südwestlich von Eschwege
Lage und Verkehrslage
1376 ist dy Wustenunge Fredericherade gelegen geyn dem Ysberge pober Heczenrade.
Ersterwähnung
1195
Letzterwähnung
1391
Vorbemerkung Historische Namensformen
Bei dem Beleg zu 1195 muss offen bleiben, ob sich dieser auf Friedrichsrode bezieht, oder ob nicht eher an ein Friedrichsdorf südöstlich von Rommerode zu denken ist. Vgl. die Karte bei Schilling, Kloster Germerode, S. 20
Historische Namensformen
- Fridericdorpp (1195) [Abschrift 15. Jahrhundert Klosterarchive 1: Klöster an der Werra, S. 340-341, Nr. 873]
- Fredericherade (1376) [HStAM Bestand Urk. 14 Nr. 10792; hier zitiert nach Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 76]
- Fredenrache, zcu (1391) [HStAM Bestand Urk. 76 Nr. 3608]
Bezeichnung der Siedlung
- curtis (1195)
- Wustenunge (1376)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3555882, 5667402
Statistik
Ortskennziffer
63601208004
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- undatiert: Schemmermark
Altkreis
Eschwege
Herrschaft
- 1391 bittet Hermann von Schlutwinsdorf, Burgmann zu Melsungen, den Abt von Fulda, ihn mit Gütern in Wanrode, Mäckelsdorf, Berkirsch und weiteren im Einzelnen aufgeführten Orten, u.a. Friedrichsrode, zu belehnen.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1195 ist die curtis Fridericdorpp Besitz des Klosters Germerode. Vgl. hierzu aber die Vorbemerkung zu den Namensformen.
- 1376 war die Wüstung hessisches Lehen der von Rotenburg (Rev.), 1392 aber fuldisches Lehen der von Schlutwinsdorf.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Friedrichsrode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5743_friedrichsrode> (aufgerufen am 11.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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