Friedrichsrode

Wüstung  
Gemarkung
Hetzerode
Gemeinde
Waldkappel
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

18 km südwestlich von Eschwege

Lage und Verkehrslage

1376 ist dy Wustenunge Fredericherade gelegen geyn dem Ysberge pober Heczenrade.

Ersterwähnung

1195

Letzterwähnung

1391

Vorbemerkung Historische Namensformen

Bei dem Beleg zu 1195 muss offen bleiben, ob sich dieser auf Friedrichsrode bezieht, oder ob nicht eher an ein Friedrichsdorf südöstlich von Rommerode zu denken ist. Vgl. die Karte bei Schilling, Kloster Germerode, S. 20

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • curtis (1195)
  • Wustenunge (1376)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3555882, 5667402

Statistik

Ortskennziffer

63601208004

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • undatiert: Schemmermark

Altkreis

Eschwege

Herrschaft

  • 1391 bittet Hermann von Schlutwinsdorf, Burgmann zu Melsungen, den Abt von Fulda, ihn mit Gütern in Wanrode, Mäckelsdorf, Berkirsch und weiteren im Einzelnen aufgeführten Orten, u.a. Friedrichsrode, zu belehnen.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1195 ist die curtis Fridericdorpp Besitz des Klosters Germerode. Vgl. hierzu aber die Vorbemerkung zu den Namensformen.
  • 1376 war die Wüstung hessisches Lehen der von Rotenburg (Rev.), 1392 aber fuldisches Lehen der von Schlutwinsdorf.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Friedrichsrode, Werra-Meißner-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/5743_friedrichsrode> (aufgerufen am 11.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/5743