Schönstein

Die Lage von Schönstein im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Dorf
Lagebezug
15 km nordwestlich von Ziegenhain.
Lage und Verkehrslage
Zweigeteiltes Dorf am Unterlauf der Norde. Kernbereich der Siedlung mit regellosem Grundriss und Resten des ehemaligen Hüttenkomplexes am auslaufenden Hang bzw. in der Bachniederung. Nach Norden abgesetzt und ebenfalls auf dem rechten Bachufer jüngere Wohnsiedlung.
Straße von Dodenhausen (Altkreis Frankenberg) verzweigt sich in Ortsmitte nach Densberg und Moischeid.
Ersterwähnung
1843
Siedlungsentwicklung
1928 erfolgt die Eingemeindung von Teilen des aufgelösten Gutsbezirks Forst Densberg.
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung
Umlegung der Flur
1890/1893
Älteste Gemarkungskarte
1846
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3504211, 5651001
UTM: 32 U 504135 5649180
WGS84: 50.99419° N, 9.058924° O
Statistik
Ortskennziffer
634006090
Flächennutzungsstatistik
- 1885 (Hektar): 96, davon 31 Acker (= 32.29 %), 43 Wiesen (= 44.79 %), 0 Holzungen
- 1961 (Hektar): 419, davon 302 Wald (= 72.08 %)
Einwohnerstatistik
- 1861: 244 evangelisch-reformierte, 2 römisch-katholische Einwohner.
- 1885: 167, davon 165 evangelisch (= 98.80 %), 2 katholisch (= 1.20 %)
- 1925: 142, 1939: 145, 1950: 218, 1961: 178 Einwohner.
- 1961 (Erwerbspersonen): 58 Land- und Forstwirtschaft, 19 produzierendes Gewerbe, 14 Handel und Verkehr, 9 Dienstleistungen und Sonstiges.
- 1961: 178, davon 161 evangelisch (= 90.45 %), 12 katholisch (= 6.74 %)
Diagramme
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Ziegenhain
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Fritzlar
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Oberhessen, Landkreis Ziegenhain
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Ziegenhain
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Ziegenhain
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Ziegenhain
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Schwalm-Eder-Kreis
Altkreis
Ziegenhain
Gemeindeentwicklung
Am 13.5.1843 wurden die Rommershäuser Hütte, die Nordenmühle und die Heidenhäuser vor dem Jeust, die bis dahin bei Schönau eingemeindet waren, zur neuen Gemeinde Schönstein zusammengeschlossen. Die neugebildete Gemarkung Schönstein wurde aus dem Nord-Teil der Gemarkung Schönau herausgelöst. Am 1.1.1974 im Zuge der hessischen Gebietsreform mit anderen Gemeinden zur neuen Gemeinde Gilserberg zusammengeschlossen, deren Ortsteil Schönstein wurde.
Gericht
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
1843 und später: nach Densberg eingepfarrt.
Bekenntniswechsel
Erster evangelischer Pfarrer: möglicherweise Johann Soldan 1527
Kultur
Schulen
1910 einklassige Volksschule
Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)
Nachweise
Literatur
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Personen
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schönstein, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4742_schoenstein> (aufgerufen am 12.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4742