Heuern

Die Lage von Heuern im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
8,5 km nordöstlich von Ziegenhain.
Lage und Verkehrslage
Wüste Hofstelle zwischen Ulndorf und Schachtebach im Bereich des Ohebachs zu vermuten; Flurname Heuern.
Ersterwähnung
1197
Letzterwähnung
1522
Siedlungsentwicklung
1522 wird die wüste Hofstelle zwischen Wüstung Ulndorf und Hof Schachtenbach lokalisiert und wäre demnach nördlich des Ohebachs anzunehmen. Der heutige Flurname Heuern liegt indes südlich des Ohebachs.
Historische Namensformen
- Hougeren (1197) [Urkunden A II Kloster Spieskappel]
- Hougerin
- Hungern
- Hochern, in den (1522) [Flurname]
- Hoghern (1522) [Flurname]
- Heugern, zcu den (1522) [Flurname]
Bezeichnung der Siedlung
- (wuste) hob 1522 (Bestand 319 Ziegenhain, Acc. 1930/16)
- Hof
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3523700, 5646700
UTM: 32 U 523616 5644881
WGS84: 50.955058° N, 9.336237° O
Statistik
Ortskennziffer
63400413003
Verfassung
Altkreis
Ziegenhain
Gericht
- 1235: (Kloster-)Gericht Spieskappel.
- 1302 wird in loco, qui Hungern dicitur ein ungebotenes Ding abgehalten (Gericht Frielendorf, Gericht am Spieß ?).
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1197 bestätigt Papst Coelestin III. den Besitz des Klosters zu Albrechterode und Heuern.
- 1235 gehört Heuern zu den Höfen des Klosters, denen Landgraf Konrad von Thüringen ihre Freiheit bestätigt.
Nachweise
Literatur
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 95.
- Scharlau, Siedlung, S. 291.
- List, Spieskappel, S. 187.
- Historisches Ortslexikon Ziegenhain, S. 81 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heuern, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4619_heuern> (aufgerufen am 08.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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