Wickstadt

Die Lage von Wickstadt im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Gehöftgruppe
Lagebezug
7 km südöstlich von Friedberg
Ersterwähnung
1231
Historische Namensformen
- Wickenstad, apud (1231) [Gudenus, Codex diplomaticus sive anecdotorum 3, S. 1100 Nr. 646]
- Wickenstatt, iuxta (1231) [Falck, Mainzer Regesten 1, Nr. 669, S. 359]
- Witgestatt, de (1231) [Falck, Mainzer Regesten 1, Nr. 669, S. 359]
Bezeichnung der Siedlung
- Im Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden in Hessen von 1962 als Wohnplatz bezeichnet.
- Dorf
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3488788, 5574496
UTM: 32 U 488718 5572706
WGS84: 50.306359° N, 8.841565° O
Statistik
Ortskennziffer
44001701001
Flächennutzungsstatistik
- 1854 (Morgen): 2688, davon 1391 Acker, 397 Wiesen, 900 Wald
Diagramme
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Oberamt Höchst und Königstein, Amt und Kellerei Vilbel und Rockenberg, Gebiet der Abtei Arnsburg
- 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Nieder-Wöllstadt (zur Standesherrschaft Solms gehörig)
- 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Nieder-Wöllstadt (zur Standesherrschaft Solms gehörig)
- 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Vilbel
- 1823: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Butzbach
- 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
- 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Friedberg
- 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
- 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Friedberg
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Friedberg
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis
Altkreis
Friedberg
Gemeindeentwicklung
Am 1.4.1957 zur Stadt Assenheim.
Gericht
- 1820: standesherrliches Amt Nieder-Wöllstadt
- 1823: Landgericht Friedberg
- 1879: Amtsgericht Friedberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1231 schenken Heinrich von Wickstadt, Goldsteyn genannt, und seine Ehefrau Kunigunde der Abtei Arnsburg ihre Eigengüter in Wickstadt. Im gleichen Jahr übertragen die Pfarrangehörigen von Sternbach und Wickstadt der Abtei Arnsburg eine Allmendewiese in Wickstadt.
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
Ursprünglich zu Sternbach gehörig
Klöster
Bekenntniswechsel
Das Dorf war Klostergut des Klosters Arnsburg und blieb katholisch.
Kirchliche Mittelbehörden
Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Sternbach
Kirchspiel Sternbach
Nachweise
Literatur
Weblinks
Siehe auch
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Orte
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wickstadt, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12019_wickstadt> (aufgerufen am 13.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/12019