Wickstadt

Gehöftgruppe · 125 m über NN  
Gemarkung
Assenheim
Gemeinde
Niddatal
Landkreis
Wetteraukreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Gehöftgruppe

Lagebezug

7 km südöstlich von Friedberg

Ersterwähnung

1231

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • Im Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden in Hessen von 1962 als Wohnplatz bezeichnet.
  • Dorf

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3488788, 5574496
UTM: 32 U 488718 5572706
WGS84: 50.306359° N, 8.841565° O

Statistik

Ortskennziffer

44001701001

Flächennutzungsstatistik

  • 1854 (Morgen): 2688, davon 1391 Acker, 397 Wiesen, 900 Wald

Diagramme

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1787: Kurfürstentum Mainz, Unteres Erzstift, Oberamt Höchst und Königstein, Amt und Kellerei Vilbel und Rockenberg, Gebiet der Abtei Arnsburg
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Nieder-Wöllstadt (zur Standesherrschaft Solms gehörig)
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Souveränitätslande, Provinz Oberhessen, Amt Nieder-Wöllstadt (zur Standesherrschaft Solms gehörig)
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Vilbel
  • 1823: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Butzbach
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Friedberg
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Friedberg
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Friedberg
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Friedberg
  • 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Wetteraukreis

Altkreis

Friedberg

Gemeindeentwicklung

Am 1.4.1957 zur Stadt Assenheim.

Gericht

  • 1820: standesherrliches Amt Nieder-Wöllstadt
  • 1823: Landgericht Friedberg
  • 1879: Amtsgericht Friedberg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1231 schenken Heinrich von Wickstadt, Goldsteyn genannt, und seine Ehefrau Kunigunde der Abtei Arnsburg ihre Eigengüter in Wickstadt. Im gleichen Jahr übertragen die Pfarrangehörigen von Sternbach und Wickstadt der Abtei Arnsburg eine Allmendewiese in Wickstadt.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit

Ursprünglich zu Sternbach gehörig

Klöster

Bekenntniswechsel

Das Dorf war Klostergut des Klosters Arnsburg und blieb katholisch.

Kirchliche Mittelbehörden

Erzbistum Mainz, Archidiakonat Mariengreden, Dekanat Friedberg, Sendbezirk Sternbach
Kirchspiel Sternbach

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Wickstadt, Wetteraukreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12019_wickstadt> (aufgerufen am 13.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/12019