Rabenstein

Die Lage von Rabenstein im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Siedlung
Lagebezug
12 km nordwestlich von Schlüchtern
Historische Namensformen
- Rabenstein (1560)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3526677, 5582454
UTM: 32 U 526592 5580661
WGS84: 50.377405° N, 9.373982° O
Statistik
Ortskennziffer
435028061
Einwohnerstatistik
- 1678: 5 Untertanen
- 1790: 4 halbe Bauern, 1 Hintersiedler
- 1812: 5 Feuerstellen, 50 Seelen
- 1895: 38 Einwohner
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1753 Dörfchen des Amtes Ürzell
- 1787: Fürstabtei Fulda, Amt Ürzell
- 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Ürzell
- 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
- 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
- 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
- 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
- 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
- 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
- 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis
Altkreis
Schlüchtern
Gemeindeentwicklung
Der Wohnplatz Rabenstein wurde am 01.04.1972 aus der ehemaligen Gemeinde Sarrod als Ortsteil in die Gemeinde Ulmbach benannt. Ab 01.07.1974 Ortsteil der Stadt Steinau an der Straße.
Gericht
- 1822: Justizamt Salmünster
- 1867: Amtsgericht Salmünster
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Mit der Wüstung Rabenstein belehnte Fulda 1560-1633 die von Mörle, 1633 die von Hutten, 1633-1680 und 1682 die von Mauchenheim. Es wurde 1684 an Fulda verkauft.
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
Ulmbach
Bekenntniswechsel
Der Ort blieb katholisch.
Kultur
Schulen
1910 einklassige Volksschule
Nachweise
Literatur
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 370-371
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Personen
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rabenstein, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12616_rabenstein> (aufgerufen am 12.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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