Rabenstein

Siedlung · 350 m über NN  
Gemarkung
Sarrod
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Siedlung

Lagebezug

12 km nordwestlich von Schlüchtern

Historische Namensformen

  • Rabenstein (1560)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3526677, 5582454
UTM: 32 U 526592 5580661
WGS84: 50.377405° N, 9.373982° O

Statistik

Ortskennziffer

435028061

Einwohnerstatistik

  • 1678: 5 Untertanen
  • 1790: 4 halbe Bauern, 1 Hintersiedler
  • 1812: 5 Feuerstellen, 50 Seelen
  • 1895: 38 Einwohner

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1753 Dörfchen des Amtes Ürzell
  • 1787: Fürstabtei Fulda, Amt Ürzell
  • 1803: Fürstentum Nassau-Oranien-Fulda, Amt Ürzell
  • 1806-1810: Primatialstaat Karl Theodor von Dalbergs im Rheinbund, Fürstentum Fulda, Amt Salmünster
  • 1810-1813: Großherzogtum Frankfurt, Departement Fulda, Distrikt Salmünster
  • 1816: Kurfürstentum Hessen, Großherzogtum Fulda, Stadt und Amt Salmünster
  • 1821: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Salmünster
  • 1830: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1848: Kurfürstentum Hessen, Bezirk Hanau
  • 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Schlüchtern
  • 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Schlüchtern
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis

Altkreis

Schlüchtern

Gemeindeentwicklung

Der Wohnplatz Rabenstein wurde am 01.04.1972 aus der ehemaligen Gemeinde Sarrod als Ortsteil in die Gemeinde Ulmbach benannt. Ab 01.07.1974 Ortsteil der Stadt Steinau an der Straße.

Gericht

  • 1822: Justizamt Salmünster
  • 1867: Amtsgericht Salmünster

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Mit der Wüstung Rabenstein belehnte Fulda 1560-1633 die von Mörle, 1633 die von Hutten, 1633-1680 und 1682 die von Mauchenheim. Es wurde 1684 an Fulda verkauft.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit

Ulmbach

Bekenntniswechsel

Der Ort blieb katholisch.

Kultur

Schulen

1910 einklassige Volksschule

Nachweise

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rabenstein, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12616_rabenstein> (aufgerufen am 30.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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