Langenvenne

Wüstung · 261 m über NN  
Gemarkung
Gudensberg
Gemeinde
Gudensberg
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

2 km nördlich von Gudensberg.

Lage und Verkehrslage

Lage nur ungefähr zu lokalisieren.

Ersterwähnung

1209

Historische Namensformen

  • Langenvenne, in; Vennelangen, in (1209) [Karl E. Demandt, Besitz des Fritzlarer Petersstiftes in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde , 61 (1936), S. 49 u. 54]
  • longo Venne, in (1293)
  • Langenvennehe, in (um 1310)
  • Langnvennehe (um 1310)
  • Langen Wenne (1325)
  • Langyn Venne, in (1345)
  • Langenfenne (1350)
  • hinder Langinvenne (1351)
  • Langin Venne (1358)
  • Langenffenne (1448)
  • Langenfehn, -fen, zu (1557)
  • Langen-Venne
  • Venne, Langen-

Bezeichnung der Siedlung

  • 1342: villa.
  • 1356: Dorf.
  • Anfang 15. Jahrhundert: wüst.

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3525586, 5673496
UTM: 32 U 525502 5671666
WGS84: 51.195837° N, 9.36497° O

Statistik

Ortskennziffer

63400705007

Einwohnerstatistik

  • Anfang 15. Jahrhundert: wüst.

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1403: Amt Gudensberg.

Altkreis

Fritzlar-Homberg

Gericht

  • 1356: Die Landgrafen Heinrich und Otto tauschen bei den von Wehren Gericht Langen-Venne ein.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1209 und noch um 1450: Stift Fritzlar besitzt einen Mansus zu Langen-Venne und hat Einkünfte dort.
  • 1290: Die Gebrüder von Wehren verkaufen dem Deutschen Orden Marburg 12 Morgen Land in Langen-Venne.
  • 1293: Hermann von Felsberg verkauft dem Deutschen Orden Marburg Güter zu Langen-Venne.
  • 1342: Die Hund verkaufen dem Stift Fritzlar die Hälfte ihres Erbgutes zu Langen-Venne.
  • 1345: Gudensberger Bürger verkaufen dem Heiligen Kreuzaltar zu Gudensberg eine Gülte von Wiesen zu Langen-Venne.
  • 1350: Landgraf Heinrich belehnt Otto von Holzhausen mit Gut zu Langen-Venne.
  • 1429: Verschreibung für einen Gudensberger Altaristen aus einer Hube zu Langen-Venne.
  • 1498: Gele Fleischhauer von Gudensberg stiftet einen halben Acker Wiese zu Langen-Venne.
  • 1525: Kloster Haina kauft Güter zu Langen-Venne.

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Langenvenne, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4302_langenvenne> (aufgerufen am 10.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4302