Neuenhain

Wüstung · 422 m über NN  
Gemarkung
Grebenhagen
Gemeinde
Schwarzenborn
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

14 km südöstlich von Homberg (Efze).

Lage und Verkehrslage

0,7 km südöstlich von Grebenhagen, am Nordost-Hang des Zahnsberges; Forstort Neuehagen. Nur ungefähr zu lokalisieren.

Ersterwähnung

1300

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • 1307: villa.
  • 1368: Dorf.
  • 1500: wüst.
  • 1520: Dorf.

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3534060, 5642511
UTM: 32 U 533972 5640694
WGS84: 50.916887° N, 9.483283° O

Statistik

Ortskennziffer

63402301003

Einwohnerstatistik

  • 1500: wüst.

Verfassung

Altkreis

Fritzlar-Homberg

Gericht

  • 1537: Gericht am Spieß.

Herrschaft

  • 1357: Die von Dalwigk verkaufen ein Drittel des Gerichts Neuenhain an Kloster Spieskappel.
  • 1368: Die von Schlitz verkaufen ihr Teil am Dorf Neuenhain an die von Wallenstein.
  • 1370: Die von Dalwigk verkaufen ein zweites Drittel des Gerichts Neuenhain an Kloster Spieskappel.
  • 1500: Kurt von Wallenstein verschreibt seiner Frau die halbe Wüstung Neuenhain.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1300: Heinrich von Hebel, Bürger zu Fritzlar, stiftet dem Kloster Haina eine Gülte aus einem Garten zu Neuenhain.
  • 1520: Ciliax von Linsingen belehnt Heinrich von Arnshain mit der Reberhuser Wiese zu Neuenhain.

Zehntverhältnisse

1535: Zehnter zu Neuenhain ist allen Wallensteiner Stämmen gemeinsam.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Neuenhain, Schwalm-Eder-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/4168_neuenhain> (aufgerufen am 08.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/4168