Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
15 km nordöstlich von Rotenburg an der Fulda
Lage und Verkehrslage
Nach Deist in der Nähe der Roßmühle bei Weißenhasel; Flurname Hert-Rode
Ersterwähnung
1289
Historische Namensformen
- Herbolderoth, in et iuxta (1289) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 15, Nr. 22]
- Herbolderod, in et iuxta (1289) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 15-16, Nr. 23-24]
- Herbolderode, in et iuxta (1289) [Urkunden und Regesten Kloster Cornberg, S. 17, Nr. 25]
- Hervonrodische Güter; Herfonröder Güter (ohne Datum) [Cornberger Rechnungen Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 225]
- Hebterode (ohne Datum) [Cornberger Güterverzeichnis Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 225]
Bezeichnung der Siedlung
- villa (1289)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3564800, 5657275
Statistik
Ortskennziffer
63201306007
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- Amt Rotenburg
Altkreis
Rotenburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1289 gibt Abt Heinrich von Hersfeld dem Hermann von Boyneburg seine Genehmigung zum Verkauf von hersfeldischen Lehengütern in und bei Herbolderode. Dieser gibt sie an den Grafen von Ziegenhain zusammen mit der Vogtei zurück, woraufhin der Graf seine gesamten Rechte dem Kloster Bubenbach (Cornberg) überträgt.
Nachweise
Literatur
- Wetterau, Gericht Tannenberg, S. 63-64
- Deist, Siedlungen der Bergbaulandschaften, S. 132-133
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 225
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Herbolderode, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3524_herbolderode> (aufgerufen am 12.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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