Harprechtes
Wüstung
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
15 km südlich von Bad Hersfeld
Lage und Verkehrslage
Genaue Lage unbekannt, bei Wehrda in der Nähe der Wüstung Hadeboldis vermutet
Ersterwähnung
1327
Historische Namensformen
- Harprechts, zume (1325) [Hochschul- und Landesbibliothek Fulda, Kopialbuch der Abtei Fulda, Handschrift 100 B 6, Nr. 788]
- Harprechtes, zume (1327) [HStAM Best. Urk. 56 Nr. 255]
- Harppach (1461) [zitiert nach H. Neuber, Haunetaler Geschichte, S. 79]
- Hartprechts, zu (1490) [HStAM Best. Urk. 76 Nr. 1747]
- Harparts (1501) [zitiert nach H. Neuber, Haunetaler Geschichte, S. 79]
- Hartprechts (1595) [ HStAM Best. Urk. 76 Nr. 69]
Bezeichnung der Siedlung
- Wüstung (1461, 1501)
Statistik
Ortskennziffer
63200814009
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1325: Reichsabtei Fulda, Gericht Wehrda (von Trümbach)
Altkreis
Hünfeld
Herrschaft
- 1325 überträgt Ludwig von Hattenbach der Abtei Fulda von seinen Eigengütern Hadepoldis und Harprechts und erhält sie als Burglehen zurück. 1327 bestätigt der Abt von Hersfeld Lehen des Ritters Ludwig genannt von Hattenbach u.a. in Hadeboldes und Harprechts. 1461 erhält Philipp von Eberstein einen Lehehbrief von Fulda, u.a. über die wüstung von Harpreechtes. 1490 erhält Ludwig von Hattenbach vom Abt von Fulda u.a. Lehen in Hadeboldis und Harprecht, die 1501 als Wüstungen bezeichnet werden. 1595 treten die von Baumbach das Hattenbachische Lehen an und werden vom Abt von Fulda belehnt.
Nachweise
Literatur
- H. Neuber, Haunetaler Geschichte, S. 78-79
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 203 (Harprechtes) und 204 (Hartprechts)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Harprechtes, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3515_harprechtes> (aufgerufen am 31.10.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/3515