Rodersen

Wüstung  
Gemarkung
Hofgeismar
Gemeinde
Hofgeismar
Landkreis
Kassel
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

3,5 km nordöstlich von Hofgeismar

Lage und Verkehrslage

Beim Rödderhof 3,5 km nordöstlich von Hofgeismar

Ersterwähnung

1020

Siedlungsentwicklung

Das Dorf fiel vermutlich noch im 14. Jahrhundert wüst.

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • Dorf (1345/46, 1423)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3529995, 5708086
UTM: 32 U 529909 5706243
WGS84: 51.506522° N, 9.430954° O

Statistik

Ortskennziffer

63301304050

Verfassung

Altkreis

Hofgeismar

Herrschaft

  • 1345/46 erhebt Erzbischof Heinrich von Mainz Klage gegen Landgraf Heinrich II. u.a. wegen zugefügten Schadens in Rodersen und fordert 150 Mark Schadenersatz.

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1272 verkaufte Rudolph von Dassel die Grafschaft, zu der auch Rodersen gehörte, an das Erzbistum Mainz.
  • Die Herren von Schöneberg haben im 13. und 14. Jahrhundert Güter und den Zehnten in Rodersen als Lehen an Bürger und Burgmannen in Hofgeismar ausgetan.
  • 1348 verkauft Johannes von Lebbeke 1/2 Mark Pfennige Pension dem Hildebrand von Gandra, Priester von Geismar, und seinem Bruder Bertold, Bürger ebendort, für 5 Mark Pfennige an den 2 Hufen in Rodersen, die er von dem Conrad von Schöneberg zu Lehen hat, behält aber sich und seinen Erben vor, diese Einkünfte jährlich zwischen Martini und Lichtmeß zurückkaufen zu können.
  • 1423 geben die von Haldessen, welche Rodersen als Lehen haben, an die von Schöneberg zurück.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Rodersen, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2914_rodersen> (aufgerufen am 17.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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