Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
8,5 km südlich von Wolfhagen
Lage und Verkehrslage
Da das Gericht nach LR 113 bei den Burgen Naumburg und Weidelsburg lag, nahm G. Landau an, dass es nichts anderes sei als das Gericht Elben (Landau, Beschreibung des Hessengaues, S. 202). Eine sichere Zuordnung kann aber vorerst nicht vorgenommen werden.
Ersterwähnung
1266
Letzterwähnung
1282
Historische Namensformen
- Hagebuken (1266)
- Heimbuch, zu der (1282) [Grotefend-Rosenfeld, Landgrafenregesten 1, Nr. 113, 243]
- Hainbuche, zur (1926) [Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 197]
Bezeichnung der Siedlung
- comicia (1266)
- Gericht (1282) [Grotefend-Rosenfeld, Landgrafenregesten 1, Nr. 113, 243]
Statistik
Ortskennziffer
63301800002
Verfassung
Altkreis
Wolfhagen
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1266 verkaufte Graf Wittekind von Naumburg an Mainz die ihm von Hessen verpfändete halbe comicia que Hagebuken dicitur. 1282 musste Mainz allerdings zugestehen, dass Hessen das Gericht zu der Heimbuch weiter besitzen solle (Grotefend LR 1, 113, 243).
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hainbuche, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2776_hainbuche> (aufgerufen am 30.10.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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