Zeche Möncheberg

Die Lage von Zeche Möncheberg im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Gewerbesiedlung
Lagebezug
2 km nordöstlich von Kassel
Lage und Verkehrslage
Südwestlich von Ihringshausen am Möncheberg
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3535952, 5690497
UTM: 32 U 535864 5688661
WGS84: 51.348087° N, 9.514966° O
Statistik
Ortskennziffer
63300901002
Verfassung
Altkreis
Kassel
Wirtschaft
1820 erhält Werner Henschel eine Schürfberechtingung für die Feldmarken Kassel, Wolfsanger und Ihringshausen von der kurfürstlichen Oberrentkammer. Mit der Gründung der Braunkohlenzeche auf dem Möncheberg beginnt die mehr als 140-jährige Bergbaugeschichte in Ihringshausen. 1834 erfolgt die größte private Zechengründung in Nordhessen bei Ihringshausen. Die „Möncheberger Gewerkschaft“ wird zunächst vor allem zur Versorgung einer rasch wachsenden Ziegelei angelegt. 1899 wird die Gewerkschaft in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und eine Brikettfabrik errichtet. Der Abbau erfolgt bis 1963.
Nachweise
Literatur
- Kassel-Lexikon, Bd. 2: L-Z, S. 77
- Friedrich Frhr. Waitz von Eschen, Der nordhessische Braunkohlenbergbau 1578 bis 2003, in: Zeitschrift des Vereins für Hessische Geschichte und Landeskunde , 110 (2005), S. 113-126
- Denkmaltopographie Landkreis Kassel, Bd. II, S. 188-189
- Johannes Bickel, Ihringshausen. Die Geschichte eines Kasseler Vorortes, S. 175-187
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Zeche Möncheberg, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15592_zeche-moencheberg> (aufgerufen am 07.05.2026)
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