Vele

Die Lage von Vele im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
4 km südöstlich von Limburg
Lage und Verkehrslage
Nordöstlich von Lindenholzhausen, vor der bewaldeten Anhöhe Scheid, nördlich vom Bahnhof Lindenholzhausen. Flurname Veeler Wiesen
Ersterwähnung
1235
Letzterwähnung
1456
Weitere Namen
Siedlungsentwicklung
1456 vermutlich bereits wüst, da der Fluname uff der alden hobstait zu Velen genannt wird.
Bezeichnung der Siedlung
- Dorf (1402)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3438508, 5583103
UTM: 32 U 438458 5581310
WGS84: 50.380626° N, 8.134417° O
Statistik
Ortskennziffer
53300905006
Verfassung
Altkreis
Limburg
Gericht
- Anfang 14. Jahrhundert zum Gericht Lindenholzhausen
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Um 1292 besitzt das Stift Dietkirchen in Velen Grundstücke, die von Werner von Vele bebaut werden.
- 1372 zum Sprengel der Stiftskirche St. Lubentius in Dietkirchen
Zehntverhältnisse
Stiftspropst von St. Lubentius in Dietkirchen
Wirtschaft
Mühlen
1326 schenkt Eynolf Muselin, Kanoniker zu Limburg dem Stift Limburg, seine Mühle und Weinberge zu Velen.
Nachweise
Literatur
- Josef J. G. Jung, Rübsangen und Vele, zwei ausgegangene Orte
- Lindenholzhausen. Beiträge zur Geschichte des Dorfes und der Wüstungen Rübsangen und Vele, S. 16-17
- Struck, Stift St.Lubentius in Dietkirchen, S. 292-293
- Egon Eichhorn, Zur Lage der Wüstungen Velen und Felden, in: Nassauische Annalen 72 (1961), S. 206-213
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Vele, Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/15151_vele> (aufgerufen am 07.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/15151