Burg Weilbach

Schloss  
Gemarkung
Weilbach
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Schloss

Lagebezug

5 km südlich von Hofheim am Taunus

Lage und Verkehrslage

Wasserburg Im Nordwesten des Ortes Weilbach Besitzgeschichte: Herren von Weilbach (Erlenbach). 1457: Burghälfte an die Herren von Eppstein-Königstein. 1487: Mit dem Aussterben der Familie Erlenbach-Weilbach fiel das Lehen an die Herren von Hattstein. 1607: Mit dem Tod Marquards von Hattstein-Weilbach fiel das Lehen an Kurmainz zurück. 1631: Kurmainz verpfändete das Burggut an Graf Johann Adolf von Wolff-Metternich, dessen Familie 1671 zu Eigentümern der Burg wurde (Kurmainz hatte Verbindlichkeit gegenüber der Familie nicht gelöst). Bis heute im Privatbesitz Baugeschichte: Um 1800 wurde das zweigeschossige Herrenhaus außerhalb des Burgbereichs erbaut. Baubeschreibung: Rechteckige Anlage mit 4 runden Ecktürmen von einem Graben umfasst; nördlich der Burganlage ein Wehrspeicher mit Schießscharten und ein (rechteckiger) Turm. Abgang: Bis heute bewohnt (und landwirtschaftlich genutzt) Erhaltungszustand: Die beiden nördlichen Ecktürme, der Wehrspeicher und ein Tumstumpf; Umfassungsgräben eingeebnet

Weitere Namen

Schloss Weilbach

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3459333, 5545669
UTM: 32 U 459274 5543891
WGS84: 50.045914° N, 8.431194° O

Statistik

Ortskennziffer

43600402003

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Weilbach, Burg, Main-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/14762_burg-weilbach> (aufgerufen am 06.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/14762

Ansicht des Schlosses Weiölbach, Zeichnung von Ferdinand Luthmer, 1914Grundriss des Schlosses Weilbach von Ferdinand Luthmer, 1914Tür an Schloss Weilbach, 1914