Weidstaff

Die Lage von Weidstaff im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
9,5 km südwestlich von Frankenberg (Eder)
Lage und Verkehrslage
Genaue Lage unbekannt; bei Ernsthausen und Roda an der Wetschaft vermutet. In Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 625, bei Ellershausen.
Ersterwähnung
1278
Weitere Namen
Westoffen [Ansetzung im Register bei Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 625]
Historische Namensformen
- Weistaphen, in (1278) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 330-331, Nr. 673]
- Wetstaphen, in (1280) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 340-341, Nr. 694]
- Weidstaff (1336)
- Wetstaffe, in (1343) [Klosterarchive 3: Oberhessische Klöster, Band 1, S. 339-340, Nr. 1074]
Bezeichnung der Siedlung
- Weidstaff ist in den Quellen die frühe Bezeichnung für Wetschaft.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3483523, 5650584
UTM: 32 U 483455 5648764
WGS84: 50.99022° N, 8.764269° O
Statistik
Ortskennziffer
63500603008
Verfassung
Altkreis
Frankenberg
Gericht
- Im Gericht Wolkersdorf
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1278 und 1280 erhält Widekind Vogt von Keseberg vom Kloster Haina für seinen Verzicht auf strittige Güter Einkünfte in Weidstaff. 1343 kauft der Johanniterorden zu Wiesenfeld Güter zu Weidstaff.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Weidstaff, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1448_weidstaff> (aufgerufen am 25.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/1448