Koberstadt

Die Lage von Koberstadt im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
1,5 km südöstlich von Langen; Flurnamen: Koberstadt, An der Koberstadt
Ersterwähnung
876-881
Siedlungsentwicklung
Ursprünglich Waldbezirk. 1565 wurde im Auftrag von Graf Wolfgang von Isenburg-Ronneburg mit dem Bau eines Schlosses begonnen, das Projekt jedoch kurze Zeit später zugunsten von Kelsterbach aufgegeben.
Historische Namensformen
- Cubereshart (876-881)
- Chobershart (1286)
- Kobershart (1313)
- Coberstadt (1489)
- Kobers-Hardt (1592)
- Koberstadt (1680)
Bezeichnung der Siedlung
- Brunnenhaus
- Forsthaus
- Mühle
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3478574, 5538546
UTM: 32 U 478508 5536770
WGS84: 49.982881° N, 8.700214° O
Statistik
Ortskennziffer
43800600004
Flächennutzungsstatistik
- 1854 (Morgen): 620, davon 33 Acker, 30 Wiesen, 556 Wald
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- Amt Kelsterbach
Altkreis
Offenbach
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- In Frühmittelalter Bezeichnung für einen Waldbezirk. 1304 verpfändet Ulrich von Hanau seinen Wald, genannt die Kobershart, in Dreieich bei dem Haine seinem Neffen Philipp von Falkenstein. 1313 haben Philipp der Ältere und der Jüngere von Falkenstein den Wald Kobershard als Mainzer Lehen inne.
Wirtschaft
Mühlen
1286 schenkt der Pleban Ebernand zu Arheilgen den Frauen zu Patershausen eine Mühle im Walde Chobershart.
Nachweise
Literatur
- Müller, Starkenburg, S. 401,
- Betzendörfer, Langen, S. 63-64, 243-244,
- Denkmaltopographie Kreis Offenbach, S. 192,
- Löffler, Herren von Falkenstein, Bd. 1 S. 327
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Koberstadt, Offenbach“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/14230_koberstadt> (aufgerufen am 18.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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