Koberstadt

Wüstung · 187 m über NN  
Gemarkung
Langen
Gemeinde
Langen (Hessen)
Landkreis
Offenbach
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

1,5 km südöstlich von Langen; Flurnamen: Koberstadt, An der Koberstadt

Ersterwähnung

876-881

Siedlungsentwicklung

Ursprünglich Waldbezirk. 1565 wurde im Auftrag von Graf Wolfgang von Isenburg-Ronneburg mit dem Bau eines Schlosses begonnen, das Projekt jedoch kurze Zeit später zugunsten von Kelsterbach aufgegeben.

Historische Namensformen

  • Cubereshart (876-881)
  • Chobershart (1286)
  • Kobershart (1313)
  • Coberstadt (1489)
  • Kobers-Hardt (1592)
  • Koberstadt (1680)

Bezeichnung der Siedlung

  • Brunnenhaus
  • Forsthaus
  • Mühle

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3478574, 5538546
UTM: 32 U 478508 5536770
WGS84: 49.982881° N, 8.700214° O

Statistik

Ortskennziffer

43800600004

Flächennutzungsstatistik

  • 1854 (Morgen): 620, davon 33 Acker, 30 Wiesen, 556 Wald

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • Amt Kelsterbach

Altkreis

Offenbach

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • In Frühmittelalter Bezeichnung für einen Waldbezirk. 1304 verpfändet Ulrich von Hanau seinen Wald, genannt die Kobershart, in Dreieich bei dem Haine seinem Neffen Philipp von Falkenstein. 1313 haben Philipp der Ältere und der Jüngere von Falkenstein den Wald Kobershard als Mainzer Lehen inne.

Wirtschaft

Mühlen

1286 schenkt der Pleban Ebernand zu Arheilgen den Frauen zu Patershausen eine Mühle im Walde Chobershart.

Siehe auch

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Orte

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Koberstadt, Offenbach“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/14230_koberstadt> (aufgerufen am 18.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/14230