Herlesheim
Wüstung
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
8,9 km südlich von Groß-Gerau
Lage und Verkehrslage
Ersterwähnung
780
Historische Namensformen
- Herulfesheim (768-78, 799)
- Herolfesheim (um 800)
- Herlnusheim (um 1195)
- Herlisheim (1231)
- Herlesheim (1252)
- Hargelsheim (1313)
Bezeichnung der Siedlung
- villa iuxta Leheim, que vocatur Hernusheim (1194-98)
Statistik
Ortskennziffer
43301102008
Verfassung
Altkreis
Groß-Gerau
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 780 übergibt Rantwic dem Kloster Lorsch die ihm von Berengrim gegebenen Güter in Herulfesheim.
- 799 erhält das Kloster Lorsch 3 Mansen und 60 Tagewerke sowie Leibeigene von Hugimundus in Herulfesheim.
- Um 1190 wird in dem Lehensverzeichnis von Wernes II. von Bolanden das Dörfchen Herlmisheim bei Leeheim erwähnt.
- 1252 kauft der Erzbischof Gerhard I. von Mainz unter anderem das Dorf Herlesheim von Albert und Gerhard, Ritter, und Gerhard von Wolfskehle.
Nachweise
Literatur
- Wagner, Wüstungen Hessen, Provinz Starkenburg, S.153-154.
- Müller, Starkenburg, S. 318.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Herlesheim, Groß-Gerau“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/13836_herlesheim> (aufgerufen am 05.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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