Schneppenhausen

Dorf · 102 m über NN  
Gemeinde
Weiterstadt
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Dorf

Lagebezug

8 km nordwestlich von Darmstadt

Ersterwähnung

1211

Historische Namensformen

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3469921, 5532544
UTM: 32 U 469858 5530771
WGS84: 49.928547° N, 8.580038° O

Statistik

Ortskennziffer

432023030

Flächennutzungsstatistik

  • 1854 (Morgen): 1084, davon 991 Acker, 93 Wiesen
  • 1961 (Hektar): 277, davon 0 Wald

Einwohnerstatistik

  • 1829: 210 Einwohner
  • 1961: 992, davon 737 evangelisch (= 74.29 %), 220 katholisch (= 22.18 %)
  • 1970: 1486 Einwohner

Diagramme

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1783: Amt Darmstadt
  • 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Obere Grafschaft Katzenelnbogen, Oberamt Darmstadt, Cent Arheilgen
  • 1803: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Provinz Starkenburg, Amt Darmstadt
  • 1806: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Amt Darmstadt
  • 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Oberamt Darmstadt
  • 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landratsbezirk Langen
  • 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Landkreis Groß-Gerau
  • 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt
  • 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Darmstadt
  • 1918/19-1934: Volksstaat Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Darmstadt
  • 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Darmstadt
  • 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Darmstadt
  • 1977: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Darmstadt-Dieburg

Altkreis

Darmstadt

Gemeindeentwicklung

Am 1.1.1977 zur Gemeinde Weiterstadt

Gericht

  • 1416: zur Zent Gerau gehörig
  • 1571: Landgraf von Hessen Gerichtsherr
  • 1821: Landgericht Langen
  • 1853: Landgericht Darmstadt
  • 1879: Amtsgericht Darmstadt II
  • 1932: Amtsgericht Darmstadt

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1303 gibt der Edelknecht Hermann, Sohn des verstorbenen Mainzer Kämmerers, seine sämtlichen Güter in Schneppenhausen seinem Lehnsmann Bernewin von Mannendal zu Erblehen. 1403 bekennt Graf Johann von Katzenelnbogen, Schneppenhausen von Würzburg zu Lehen zu tragen. 1413 schließen die Grafen von Katzenelnbogen und die Fromodt von Mannendal einen Vertrag über die Erblehnfolge im Gut Schneppenhausen. 1571 hat der Landgraf von Hessen alle Cent und hohe Obrikeit, Gebot und Verbot, hoch und nieder inne.

Zehntverhältnisse

1451 fallen Einkünfte aus dem Zehnten an den Landgrafen von Hessen.

Ortsadel

1211: Cunradus de Sneppenhusen

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit

Zunächst zu Groß-Gerau, dann zu Gräfenhausen gehörig

Bekenntniswechsel

Da Filial von Gräfenhausen, Einführung der Reformation vermutlich um 1538.

Kultur

Schulen

1910 zweiklassige Volksschule, zwei Schulhäuser von 1896 und 1908

Wirtschaft

Mühlen

1275 verkaufen Ludwig und Friedrich von Frankenstein ihre Müle in Schneppenhausen mit Zubehör dem Eberbacher Hof zu Gebenbrunn.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Schneppenhausen, Darmstadt-Dieburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/13542_schneppenhausen> (aufgerufen am 30.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/13542