Linnermühle

Die Lage von Linnermühle im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Mühle
Lagebezug
4 km südöstlich von Frankenberg (Eder)
Lage und Verkehrslage
1 km östlich von Bottendorf am Kalten Wasser
Ersterwähnung
1215
Weitere Namen
Linnmühle
Siedlungsentwicklung
1215 als Mühle des Klosters Haina belegt. In der Nähe der Mühle gab es zudem eine Wasserburg Linne sowie die Wüstung Linne.
Historische Namensformen
- molendinum Linda (1215) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 13-16, Nr. 13]
- molendinum quod Linden nuncupatur (1263) [Klosterarchive 5: Kloster Haina, Band 1, S. 209, Nr. 388]
- Mühle zu Linn (1571)
- Linnenmühle (1595) [HStAM Bestand 40 c Nr. 992]
- Linge Mühl (1708/10) [Schleenstein, Landesaufnahme, Karte Nr. 17]
Burgen und Befestigungen
- 1215 als Mühle des Klosters Haina belegt. In der Nähe der Mühle gab es zudem eine Wasserburg Linne sowie die Wüstung Linne.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3487933, 5654489
UTM: 32 U 487864 5652667
WGS84: 51.025432° N, 8.826948° O
Statistik
Ortskennziffer
63500602007
Einwohnerstatistik
- 1885: 1 Wohnhaus mit 8 Bewohnern
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1814-1821: Kurfürstentum Hessen, Oberhessen, Amt Frankenberg (zu Bottendorf gehörig)
Altkreis
Frankenberg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1215 bestätigt Erzbischof Siegfried II. von Mainz dem Kloster Haina den Besitz der Linnmühle.
Zehntverhältnisse
1571 wird der Linner Zehnte beschrieben
Wirtschaft
1 Mahlgang (oberschlächtig), Ölmühle seit 1926 nicht mehr in Betrieb
Nachweise
Literatur
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Linnermühle, Waldeck-Frankenberg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/1309_linnermuehle> (aufgerufen am 16.03.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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