Simundes
Wüstung
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
2,3 km östlich von Schlüchtern
Historische Namensformen
- Sigimundes (um 1150)
- Simundes (1303)
- Symunds (1331)
- Symons (1346)
- Symonts (1540)
Bezeichnung der Siedlung
- villa (1303);
Statistik
Ortskennziffer
43502503011
Verfassung
Altkreis
Schlüchtern
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Ursprünglich Bifangsiedlung im Besitz des Klosters Fulda, das später aus der Überlieferung völlig verschwindet.
- 1331 hatte der Abt von Kloster Schlüchtern in Simundes eine Kurhufe, 3 halbe Kurhufen, 3 Güter und 6 Lehengüter, die an jährlichem Zins 3 Pfund Heller weniger 2 Schilling Heller, an Losung 8 Schilling Heller weniger 3 Heller und an Verwaltungsgebühr 5 Schilling Heller zu zahlen hatten. Für die jährliche Weinfuhre mußten die dortigen Pächter neun Pferde stellen; von jedem Besitztitel und der Mühle in Simundes war je ein Fastnachtshuhn, insgesamt also 14 Fastnachtshühner zu geben.
- Bis zum 15 Jahrhundert konnte Kloster Schlüchtern den Besitz in Simundes erweitern
Wirtschaft
Mühlen
1331 wird unter den Einkünfte des Klosters Schlüchtern eine Mühle genannt
Nachweise
Literatur
- Landau, Beschreibung der wüsten Ortschaften. Ausg. 1858, S. 367,
- Historisches Ortslexikon Kurhessen, S. 446,
- Nistahl, Geschichte des Klosters Schlüchtern, S. 125, 168, 177,
- Klein, Geschichte des Mühlenwesens, S. 172-173,
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Simundes, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12794_simundes> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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