Simundes

Wüstung  
Gemarkung
Elm
Gemeinde
Schlüchtern
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

2,3 km östlich von Schlüchtern

Historische Namensformen

  • Sigimundes (um 1150)
  • Simundes (1303)
  • Symunds (1331)
  • Symons (1346)
  • Symonts (1540)

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (1303);

Statistik

Ortskennziffer

43502503011

Verfassung

Altkreis

Schlüchtern

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • Ursprünglich Bifangsiedlung im Besitz des Klosters Fulda, das später aus der Überlieferung völlig verschwindet.
  • 1331 hatte der Abt von Kloster Schlüchtern in Simundes eine Kurhufe, 3 halbe Kurhufen, 3 Güter und 6 Lehengüter, die an jährlichem Zins 3 Pfund Heller weniger 2 Schilling Heller, an Losung 8 Schilling Heller weniger 3 Heller und an Verwaltungsgebühr 5 Schilling Heller zu zahlen hatten. Für die jährliche Weinfuhre mußten die dortigen Pächter neun Pferde stellen; von jedem Besitztitel und der Mühle in Simundes war je ein Fastnachtshuhn, insgesamt also 14 Fastnachtshühner zu geben.
  • Bis zum 15 Jahrhundert konnte Kloster Schlüchtern den Besitz in Simundes erweitern

Wirtschaft

Mühlen

1331 wird unter den Einkünfte des Klosters Schlüchtern eine Mühle genannt

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Simundes, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12794_simundes> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/12794