Katholisch-Willenroth

Die Lage von Katholisch-Willenroth im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Dorf
Lagebezug
13,4 km südwestlich von Schlüchtern
Historische Namensformen
- Wilnrode (1339)
- Wilroda (1589)
- Willerodt (1668)
- Katholisch Wullenroth (1770)
- Katholischwüllenroth [Niveaukarte Kurfürstentum Hessen 1840-1861]
Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3525260, 5576540
UTM: 32 U 525175 5574749
WGS84: 50.324302° N, 9.353666° O
Statistik
Ortskennziffer
435002050
Flächennutzungsstatistik
- 1885 (Hektar): 697, davon 397 Acker (= 56.96 %), 142 Wiesen (= 20.37 %), 104 Holzungen (= 14.92 %)
- 1961 (Hektar): 697, davon 111 Wald (= 15.93 %)
Einwohnerstatistik
- 1668: 9 Herdstätten mit 52 Personen
- 1770: 18 Haushaltungen
- 1885: 225, davon 30 evangelisch (= 13.33 %), 195 katholisch (= 86.67 %)
- 1961: 226, davon 28 evangelisch (= 12.39 %), 198 katholisch (= 87.61 %)
- 1970: 243
Diagramme
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- Zunächst fuldisches Lehen derer von Hutten. Im 16. Jahrhundert an Kurmainz. Seit 1706 Amt Birstein in der Grafschaft Isenburg.
- 1787: Fürstentum Isenburg-Birstein, Gericht Reichenbach
- 1816: Kurfüstentum Hessen, Amt Wenings, Gericht Reichenbach
- 1821: Kurfüstentum Hessen, Kreis Salmünster
- 1830: Kurfüstentum Hessen, Kreis Gelnhausen
- 1848: Kurfüstentum Hessen, Bezirk Hanau
- 1851: Kurfüstentum Hessen, Kreis Gelnhausen
- 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Gelnhausen
- 1945: Groß-Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Gelnhausen
- 1946: Land Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Kreis Gelnhausen
- 1968: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Kreis Gelnhausen
- 1972: Land Hessen, Regierungsbezirk Kassel, Landkreis Schlüchtern
- 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Main-Kinzig-Kreis
Altkreis
Gelnhausen
Gemeindeentwicklung
Seit 01.07.1972 Ortsteil der Stadt Salmünster, seit 01.07.1974 Stadt Bad Soden-Salmünster.
Gericht
- Birstein
- 1822: Kurfürstlich-Hessisches Fürstlich-Isenburgisches Justizamt Birstein
- 1850: Justizamt Birstein
- 1867: Amtsgericht Wächtersbach
- 1968: Amtsgericht Gelnhausen
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1339 verpfändet der Abt von Fulda das Dorf zu Willenroth als Lehen an die von Hutten. Nachdem diese Hausen 1540 an Mainz verkauft hatten, mußten sie durch Vertrag von 1558 diesem auch die Landeshoheit über den Ort zugestehen. 1706 verkaufte Mainz das bisher zum Amt Hausen gehörige Willenroth an Isenburg.
Kirche und Religion
Pfarrzugehörigkeit
Zunächst nach Soden oder Salmünster eingepfarrt. Dann Filiale der katholischen Lokalkaplanie Romsthal.
Bekenntniswechsel
Der Ort blieb katholisch.
Kultur
Schulen
1910 einklassige Volksschule
Sprachgeschichte (Quellenfaksimiles)
Nachweise
Literatur
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Orte
Personen
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Katholisch-Willenroth, Main-Kinzig-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/12499_katholisch-willenroth> (aufgerufen am 11.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/12499