Schurfheim
Wüstung · 170 m über NN
Gemarkung
Lich Gemeinde
Lich Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Die Lage von Schurfheim im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
0,5 km südwestlich von Lich
Ersterwähnung
1223
Letzterwähnung
1436
Siedlungsentwicklung
1436 mit den wustenungen Husen Rodenscheit S. Westewig... (Küther, Wüstung Hausen, S. 212 Nr. 27)
Historische Namensformen
- Scurpheim, in (1223) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 11]
- Schurfheim, de (1239) [Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3, Nr. 28]
- Scurpheim, von (1334) [Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 2, Nr. 602]
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3487002, 5598181
UTM: 32 U 486933 5596382
WGS84: 50.519245° N, 8.815673° O
Statistik
Ortskennziffer
53101106010
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1271 erhält Werner von Falkenstein bei F.er Teilung das zum Gericht Lich gehörige Schurfheim.1436 ist die Wüstung Schurfheim. Zubehör des Gericht Lich aus der falkenstein. Erbschaft der Grafen von Solms
Altkreis
Gießen
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1223 tauscht der Ritter C. von Kriftel mit Kloster Arnsburg 1 Hufe in Schurfheim gegen dessen Güter zu Rockenberg, die erbereits gegen Zahlung eines jährlichen Zinses innehatte (Urkundenbuch des Klosters Arnsburg 3 Nr. 11).
- 1296 tauscht Werner von Falkenstein dem Ritter Tilo von Bellersheim seine Güter in Wohnbach gegen solche in Lich und Schurfheim (Solmser Urkunden 1 Nr. 55).
Nachweise
Literatur
- Wagner, Wüstungen Hessen Oberhessen, S. 161 f.
- Reichardt, Siedlungsnamen, S. 335.
- Küther, Marienstift Lich, S. 3 und 7
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schurfheim, Gießen“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/10461_schurfheim> (aufgerufen am 14.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/10461