Windecke-Stede: hinder der stede Wnecke
Beleg
Standard-Flurname
Windecke-Stede
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1343
Quelle
Reimer, Heinrich: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehem. Provinz Hanau. Bd. 2. 1301-1349. Leipzig 1892.
Deutungen
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Stede
Die Vorkommensstreuung weist eine auffällige Konzentration auf das nördliche Ried auf. Die Namen stellen sich mit mehr oder weniger großer Wahrscheinlichkeit zu ahd. stad, stado, mhd. stade sw. M. ‚Gestade, Ufer‘, stete st. sw. F. ‚Stätte, Platz, Gestade, Ufer‘, wobei letztere Form die umgelautete Variante ist. In Hessen war das Wort früher bekannt, ist jetzt aber untergegangen. Die umgelautete Stede-Variante herrscht in den FlN eindeutig vor. Stade/Stede bezeichnet neben ‚Ufer‘ auch rainartige Hänge. - Wenn der Beleg Trebur 1277 iuxta Stadelangen zum rezenten FlN in Astheim gehört, ist dieser im Sinne von ‚Grundstück entlang eines Stadens‘ zu deuten (vgl. Weglang).
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Stede
Karte 85
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Windecke-Stede: hinder der stede Wnecke (Windecken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9852_hinder-der-stede-wnecke> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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