Habicht-Tal: im Habüchsthal

Historischer Beleg aus Windecken  
Gemeinde
Nidderau
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Habicht-Tal

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1768

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Karten, A II 1640.

Weitere Belege

  • DAS HABICHTSTAL
  • 1349: den Habichental
    Reimer, Heinrich: Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehem. Provinz Hanau. Bd. 2. 1301-1349. Leipzig 1892., S. 800
  • um 1460: im habychger dale
    Clemm, Ludwig: Die Urkunden der Prämonstratenserstifte Ober- und Nieder- Ilbenstadt 1450-1806. In: Archiv für Hessische Geschichte, NF 15 (1926). S. 147-224, 385-517., S. 419
  • 1858: Im Habichtsthal
    Staatsarchiv Marburg, Karten, A II 27., Nr. 13

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Habicht

Zu ahd. habuh, habech, mhd. habech, habich st. M. ‚Habicht‘. Namengebend war der dort vorkommende Raubvogel.

Tal

Zu ahd. mhd. tal st.N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Habicht

Zu ahd. habuh, habech, mhd. habech, habich st. M. ‚Habicht‘, südhess. verbreitet /hɑbç/ u. ä. Namengebend war der dort vorkommende Raubvogel.

Tal

Zu ahd. mhd. tal st. N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände. Die Thaler-Belege in Dornheim und Mosbach zeigen vermutlich eine sekundäre Pluralbildung. Die Abgrenzung zu Dohl ‚Abzugsgraben‘ ist wegen der mundartlichen Hebung von /ɑ/ > /o/ in Tal nicht immer sicher.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Habicht-Tal: im Habüchsthal (Windecken)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9549_im-habuechsthal> (aufgerufen am 04.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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