Krämer-Keller: Im Kremersch Keller
Beleg
Standard-Flurname
Krämer-Keller
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1799
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 204.
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Keller
Zu ahd. chellere, mhd. keller st. M. ‚Vorratsraum‘. Die FlN beziehen sich meist auf die in die Erde gegrabenen Vorratsräume, vereinzelt kann der Name auch an eine Kellerei erinnern.
Krämer
Teils zum FamN Krämer wie in Nordeck, Cleeberg und auch Alten-Buseck, wo der FamN mehrfach historisch überliefert ist; teils zu der zu Grunde liegenden Berufsbezeichnung ahd. kramâri, mhd. krâmære st. M. ‚Krämer‘ wie in Grünberg. - In Reiskirchen hat hingegen offenbar eine Umdeutunmg aus Grimels- stattgefunden, wobei vermutlich ein PN Grimold o.ä. Benennungsmotiv war.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Krämer
Zum FamN Krämer oder zu der zu Grunde liegenden Berufsbezeichnung ahd. kramâri, mhd. krâmære st. M.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Krämer-Keller: Im Kremersch Keller (Offenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/95401_im-kremersch-keller> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/95401