Hatte-Tal: bey hatten thal
Beleg
Standard-Flurname
Hatte-Tal
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1713
Quelle
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 204.
Weitere Belege
- HARTENTAL
- 1713: Im hattenthal [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 179, Nr. 204., fol. 4
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Tal
Zu ahd. mhd. tal st.N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Tal
Zu ahd. mhd. tal st. N. st. M. ‚Tal, Niederung, zwischen Anhöhen liegendes Tiefland‘. Wie nhd. als Bezeichnung der relativen Lage für tiefer gelegenes Gelände. Die Thaler-Belege in Dornheim und Mosbach zeigen vermutlich eine sekundäre Pluralbildung. Die Abgrenzung zu Dohl ‚Abzugsgraben‘ ist wegen der mundartlichen Hebung von /ɑ/ > /o/ in Tal nicht immer sicher.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hatte-Tal: bey hatten thal (Offenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/95365_bey-hatten-thal> (aufgerufen am 04.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/95365