Willing: beim willings
Historischer Beleg aus Weiperz
Gemeinde
Sinntal Landkreis
Main-Kinzig-Kreis Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe KartenangeboteBeleg
Standard-Flurname
Willing
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
um 1600
Quelle
Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 400.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Willing
Wegen des fem. Genus wohl zu dialektal Welling ‚Humus, der sich aus der alten Grasnarbe nach der Rodung eines Landstückes bildet‘. Das Wort scheint eine Substantivierung zum Adjektiv wild (s.d.) zu sein.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Willing: beim willings (Weiperz)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9410_beim-willings> (aufgerufen am 24.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/9410