Willing: beim willings

Historischer Beleg aus Weiperz  
Gemeinde
Sinntal
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Willing

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

um 1600

Quelle

Staatsarchiv Marburg, Salbücher, Nr. 400.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Willing

Wegen des fem. Genus wohl zu dialektal Welling ‚Humus, der sich aus der alten Grasnarbe nach der Rodung eines Landstückes bildet‘. Das Wort scheint eine Substantivierung zum Adjektiv wild (s.d.) zu sein.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Willing: beim willings (Weiperz)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/9410_beim-willings> (aufgerufen am 18.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/9410