Kreiling-Baum: beym Kraulingsbaum

Historischer Beleg aus Oberquembach  
Gemeinde
Schöffengrund
Landkreis
Lahn-Dill-Kreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Kreiling-Baum

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1660

Quelle

Fürstliches Archiv Braunfels, 63.9; Kirchensachen III, 664.

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Baum

Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.

Kreiling

Soweit der Name nicht aus *krä-ling ‚Krähen-Land‘ entstanden ist (s. Kroh), liegt dem BT der FamN Kreling, Kreiling u.ä. zu Grunde, der z.B. in Garbenteich ab 1571 bezeugt ist (Stumpf). - Der Kreilingshals in Beltershain scheint allerdings eine Umdeutung aus Kranichhals (s.d.) als FormN zu sein.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Baum

Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Kreiling-Baum: beym Kraulingsbaum (Oberquembach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/93079_beym-kraulingsbaum> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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