Gebrannte-Baum: obig dem gebrant: baum
Beleg
Standard-Flurname
Gebrannte-Baum
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1660
Quelle
Fürstliches Archiv Braunfels, 63.9; Kirchensachen III, 664.
Weitere Belege
- AM GEBRANNTEN BAUM
- 1620: bey dem gebranten baum
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 88, Akten Nr. 487., fol. 1
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Gebrannte
Vereinzelt erscheint das Partizip 2 von brennen in substantivierter Form.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Gebrannte-Baum: obig dem gebrant: baum (Oberquembach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/93038_obig-dem-gebrant-baum> (aufgerufen am 04.11.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/93038