Koch-Birn-Baum: ober dem Kochbirbaum
Beleg
Standard-Flurname
Koch-Birn-Baum
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
19. Jahrhundert
Quelle
Fürstliches Archiv Braunfels, A VII, 27.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Gegensatz zu Bangert (s.d.) nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Koch
Kochbirnen sind birnenarten, die gekocht genossen werden. (DWB), also zu kochen. - In Holzheim ist Koch Bestandteil des PNs, wohl BeiN mit Bezug auf den Beruf ahd. koh, mhd. koch st. M. ‚Koch‘. Der FamN Koch ist 1519 in Holzheim bezeugt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Baum
Zu ahd. mhd. boum st. M. ‚Baum‘. Die jungen FlN Baumacker und Baumstück kennzeichnen im Unterschied zu Bangert nicht gefriedete Obstbaumanlagen. Baum als Simplex steht dagegen wie in Biebesheim am Rhein, Dietzenbach, Klein-Zimmern, Pfungstadt und Rembrücken für einzeln stehende, besonders auffällige Bäume.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Koch-Birn-Baum: ober dem Kochbirbaum (Niederquembach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/89916_ober-dem-kochbirbaum> (aufgerufen am 07.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/89916