Haag: vfm haug
Beleg
Standard-Flurname
Haag
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1567
Quelle
Fürstliches Archiv Braunfels, 63.8; Kirchensachen III, 655 d.
Weitere Belege
- Haag
- 1632: vf dem haack [Acker]
Fürstliches Archiv Braunfels, 63.8; Kirchensachen III, 655 d. - 1632: vf dem haak [Acker]
Fürstliches Archiv Braunfels, 63.8; Kirchensachen III, 655 d. - 1773: auf dem Hauch [Acker]
Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 88, Akten Nr. 487., fol. 1
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Haag
Zu ahd. hag, hac ‚Wall, Umzäunung, eingefriedetes Land‘, mhd. hac st. M.N. ‚Dorngesträuch, Gebüsch; Einfriedung eines Ortes; umfriedeter Wald‘, frühnhd. hag ‚Hecke, Gebüsch‘. Die Namen beziehen sich auf Hecken und eingehegte Flurstücke, mitunter auch auf die Dorfumwehrung wie in Wieseck (Knauß).
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Haag
Zu ahd. hag, hac ‚Wall, Umzäunung, eingefriedetes Land‘, mhd. hac st. M. N. ‚Dorngesträuch, Gebüsch; Einfriedgung eines Ortes; umfriedeter Wald‘, fnhd. hag ‚Hecke, Gebüsch‘. Die Namen beziehen sich auf Hecken und eingehegte Flurstücke. Der Auslaut /g/ wird verschiedentlich zu /'/ spirantisiert, einige Male auch zu /k/ verhärtet, der Vokal manchmal zu /oː/ gehoben. Überschneidungen mit Hauk, Hege und Hoch sind deshalb leicht möglich.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Haag
Karte 72
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Haag: vfm haug (Niederquembach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/89897_vfm-haug> (aufgerufen am 07.06.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/89897