Stirn-Wiese: in Stirnn Wieß

Historischer Beleg aus Nanzenbach  
Gemeinde
Dillenburg
Landkreis
Lahn-Dill-Kreis
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Beleg

Standard-Flurname

Stirn-Wiese

Belegort

Belegtyp

historisch

Belegzeit

1567

Quelle

Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Abteilung 171, Akten Nr. C 321.

Weitere Belege

Deutungen

Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Stirn

Zum ahd. stirn(a), mhd. stirne F. ‚Stirn‘ in der Bedeutung ‚das Vordere, Obere‘ o. ä. Der Name bezieht sich in der Regel auf hoch gelegene Grundstücke. Für die Bedeutung ‚aus dem Boden herausragendes Gestein‘ (HNassWb) gibt es keine Hinweise.

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.

Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)

Wiese

Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Stirn-Wiese: in Stirnn Wieß (Nanzenbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/87494_in-stirnn-wiess> (aufgerufen am 04.11.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/87494